„Ausgetickt“ – ein Musical über die Zwänge der Zeit und wie man sich davon befreien sollte
Die Klassen 6a und b haben in der Adventszeit ein Musical auf die Beine gestellt, das alle Zuschauerinnen und Zuschauer beeindruckt hat. Inhaltlich ging es um die Herrschaft moderner Uhren und ihrem unbarmherzigen Zeittakt im gestressten Leben der Menschen heutzutage. Die rund 50 Schülerinnen und Schüler haben unter der Anleitung ihrer Lehrkräfte Anke Fiehler, Julia Lang, Torsten Plaß, Peter Plath und Ronny Schneider alles selber gemacht: Neben dem Rollenstudium für fast jedes Kind war die Bühnendekoration im Projektunterricht selbst zu bauen, die Bühnentechnik war für das Stück einzurichten und zu bedienen und alle Kostüme waren selbst herzustellen, was meist in Heimarbeit geschah. Und das alles für Schülerinnen und Schüler eines erst 6. Jahrgangs! Zudem war die eine Klasse die sogenannte I-Klasse des Jahrgangs, also eine Integrationsklasse mit Schülerinnen und Schülern mit bestimmten Lernförder-Schwerpunkten. Man konnte gut beobachten wie gerade diese Kinder im Zusammenspiel mit Ihren Mitschülern über sich hinauswuchsen, eines der I-Kinder hatte sogar die männliche Hauptrolle mit Sing-, Sprech- und Spielszenen und meisterte die große Aufgabe toll. "Lange Nacht der Mathematik“ im Schuljahr 2011/2012
Bei der sechsten Teilnahme der Peter-Ustinov-Schule an der jährlich im Herbst stattfindenden europaweiten „Nacht der Mathematik“, an der sich in diesem Jahr über 250 Schulen mit rund 10.000 Schülerinnen und Schülern beteiligten, kamen die rund 100 Aktiven unserer Schule alle in die zweite Runde. Dieses ist das bislang erfolgreichste Abschneiden, wie Mathelehrer und Initiator Ronny Scheider bejubelte. Er wurde von vielen seiner Fachkolleginnen und Kollegen darin unterstützt, die mit den Schülerinnen und Schülern die nach Jahrgängen in ihrer Schwere gestaffelten Aufgaben zu lösen versuchten. Die Aufgaben waren durchaus kniffelig und so sah man überall in der Schule Lehrkräfte und Schüler in kleinen Gruppen oder an der Tafel Lösungswege und Ergebnisse suchen und finden. Zu bestimmten Zeiten mussten die gefundenen Lösungen dann in einen PC eingegeben und damit der europäischen Zentrale gemeldet werden. Dort entschied sich dann, ob und wer richtig gelegen hatte und die nächsten Aufgaben bekam. Ein besonderes Lob gebührt dabei Jana Pfeifer, Nathalie Weber, Sophie Wagner und Benjamin Domke aus der Klasse 8d, die die von ihnen nach Ende der Mathenacht noch nicht gelösten Aufgaben mit nach Hause nahmen und dort noch lösten, weil sie nicht mit ungelösten Aufgaben da stehen wollten. Versinkt Schleswig-Holstein im Meer?
Mit dieser provokanten Frage ist das aktuelle Lehrplanthema im 7. Jahrgang gemeint, das sich mit dem Klimawandel im Allgemeinen, vor allem aber mit den möglichen Folgen für uns und unser Bundesland beschäftigt. Und so sind alle vier Klassen des Jahrgangs zur Erforschung dieser Frage an die Westküste, genauer nach Büsum aufgebrochen. Denn dort, fast direkt an der Nordsee, gibt es ein „Sturmflut“-Erlebniscenter, das sich genau mit dieser Frage auseinandersetzt. Da nicht alle Schüler des Jahrgangs auf einmal dort hinein konnten, sind zwei Klassen direkt nach Büsum und zwei Klassen zuerst nach Friedrichskoog zur Seehund-Aufzuchtstation gefahren und haben dann mittags getauscht. Hier hörten und sahen die Schülerinnen und Schüler neben den biologischen Aspekten der Tiere vor allem auch ihre Bedeutung für das Ökosystem Nordsee. Denn die Nordsee und das Wattenmeer sind, auch wenn man dies nicht sogleich sehen kann, durch allerlei Abfallprodukte der Seefahrt , aber auch über die Flüsse von den Städten der Küsten rund um das Meer stark belastet. So erfuhren die Klassen, dass die Nordsee sich langsam erwärmt und sich dadurch die Tierarten in ihr verändern. Außerdem kann man einen kleinen, aber regelmäßigen Wasserspiegelanstieg feststellen. |







